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Differentialgleichungen können in Form expliziter Systeme 1. Ordnung angegeben werden.
Beispiel: Waagrechter Wurf

CONSTANTS
m  (REAL [kg])    := 0.2  [kg],
g  (REAL [m/s^2]) := 9.81 [m/s^2],
vx (REAL [m/s])   := 20   [m/s],

STATE VARIABLES
CONTINUOUS
y  (REAL [m])   := 2.0 [m],
vy (REAL [m/s]) := 0.0 [m/s]

DIFFERENTIAL EQUATIONS
y'  := vy;
vy' := -m*g;
END

Implizite Systeme sind durch iterativ formulierte algebraische Gleichungen darstellbar.

Partielle Differentialgleichungen können durch räumliche Diskretisierung beschrieben werden.

Besondere Berücksichtigung finden Differentialgleichungen mit nicht stetigen Differentialquotienten und die Kombination mit diskreten Ereignissen .

Folgende Integrationsverfahren stehen zur Auswahl (Fehlerordnung in Klammern):

explizite Verfahren:
  • Euler (1)
  • verbesserter Euler (2)
  • Heun (2)
  • klassisches Runge-Kutta (4)
  • Runge-Kutta-England (4/5)
  • Runge-Kutta-Fehlberg (5/6)
implizite Verfahren:
  • implizites Eulersches Verfahren (1)
  • implizites Heun-Verfahren (2)
  • implizites Runge-Kutta-Verfahren vom Gauß-Typ (6)
  • Rosenbrock-Wanner (4)
spezielle Verfahren:
  • Mehrschrittverfahren nach Adams-Bashforth-Moulton (6/7)
  • Extrapolationsverfahren nach Bulirsch-Stör (Ordnung adaptiv)

Die Schrittweite wird über den relativen Integrationsfehler gesteuert, für den der Benutzer eine Obergrenze angeben kann.

Die Fehlerabschätzung erfolgt wahlweise über

  • Schrittweitenhalbierung
  • Schrittweitenverdopplung
  • Erhöhung der Fehlerordnung.