Vorherige Seite Eigenschaften von Ereignissen Nächste Seite
Ereignisse beschreiben diskrete Zustandsübergänge, d.h. sprunghafte Wertänderungen einer Zustandsgröße zu definierten Zeitpunkten.

Ein Ereigniszeitpunkt wird durch eine Bedingung festgelegt, welche beliebige Modellgrößen sowie die Systemzeit T enthalten kann.

Beispiel: Minuten- und Stundenzähler

TIMEUNIT = [s]

STATE VARIABLES
minute (INT) := 0,
hour (INT) := 0

WHENEVER T >= 60 * (minute + 1)
DO
minute^ = minute + 1;
END

WHENEVER minute >= 60 * (hour + 1)
DO
hour^ = hour + 1;
END
Die Zeiteinheit der Systemzeit wird auf Sekunden festgelegt. Alle 60 Sekunden bzw. alle 60 Minuten wird der Minuten- bzw. Stundenzähler um 1 hochgesetzt.

Es ist zu beachten, dass durch die Ausführung des Ereignisses die jeweilige Ereignisbedingung ungültig wird, so dass das Ereignis nicht ständig wiederholt wird.

Die Änderung einer diskreten Variablen kann ein neues Ereignis auslösen. Man spricht dann von Ereignisfortpflanzung .


Clock