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Das dynamische Verhalten eines Modells wird durch die Veränderung von Zustandsgrößen in Differentialgleichungen und Ereignissen beschrieben.

Aus verschiedenen Gründen ist es jedoch zweckmäßig oder erforderlich, Zwischengrößen zu berechnen:
  • um eine Modellgröße an andere Komponenten weiterzugeben
  • um physikalisch relevante Zwischengrößen darzustellen
  • um übersichtlichere Formulierungen zu erhalten
  • um weitere interessante Ergebnisgrößen abzuleiten
  • um implizite Zusammenhänge iterativ darzustellen.


Solche Zwischengrößen oder abhängige Größen werden durch algebraische Gleichungen formuliert.

Algebraische Gleichungen definieren eine Variable durch einen algebraischen Ausdruck bzw. durch eine oder mehrere Fallunterscheidungen .

Pendulum
Beispiel: Pendel

DIFFERENTIAL EQUATIONS
phi'  := vPhi;
vPhi' := aPhi;
END

a    := g*SIN(phi);
aPhi := a/l;

x := l*SIN(phi);
y := l*COS(phi);

Die Beschleunigung a und die Winkelbeschleunigung aPhi werden durch algebraische Gleichungen definiert, bevor sie in die Differenzialgleichung eingehen.

Der Ort in kartesischen Koordinaten wird aus den Polarkoordinaten abgeleitet.