Modellvariablen können zu mobilen Komponenten zusammengefasst werden, die zwischen Basiskomponenten ausgetauscht werden können.
Mit mobilen Komponenten lassen sich alle Arten von beweglichen logistischen Einheiten wie Passagiere, Transportgüter, Fahrzeuge und Ladebehälter, aber auch Informationseinheiten wie Datenpakete oder Aufträge modellieren.
Beispiele:
MOBILE COMPONENT Passenger
DECLARATION OF ELEMENTS
CONSTANTS Age (INT) := 25,
STATE VARIABLES
Destination (INT) := 10
END OF Passenger
MOBILE COMPONENT Bus
DECLARATION OF ELEMENTS
STATE VARIABLES
TArrive (REAL) := 0,
TDepart (REAL) := 0
END OF Bus
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Jede mobile Komponente hat einen Aufenthaltsort, genannt Location. Auf Aufenthaltsorten können sich mehrere mobile Komponenten befinden. Da sie in vielen Fällen Warteschlangen repräsentieren, sind Aufenthaltsorte dementsprechend organisiert.
Beispiele:
LOCATIONS
BusStop (Passenger)
:= 2 Passenger,
Road (Bus ORDERED BY INC TArrive)
:= 0 Bus,
BusLane (Bus ORDERED BY INC TDepart)
:= 0 Bus
Die an der Bushaltestelle ankommenden Passagiere werden in der Reihenfolge ihrer Ankunft geordnet. Busse auf der Straße zur Haltestelle werden in der Reihenfolge ihrer Ankuftszeit, Busse an der Haltestelle in der Reihenfolge ihrer Abfahrtszeit geordnet. Die Busse, die als nächstes abfahren, stehen damit vorne in der Warteschlange.
Die mobilen Komponenten auf einer Location werden über die Position in der Warteschlange angesprochen.
Beispiel:
BusStop:Passenger[1].TArrive^ := T;
Das Attribut TArrive des ersten Passagiers an der Haltestelle erhält den Wert T.
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