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Ereignisse, die zum gleichen Zeitpunkt auszuführen sind, werden wie in einem endlichen Automaten bearbeitet.
Die Veränderung einer Variablen wird nicht sofort wirksam, sondern erst nachdem alle Ereignisse durchlaufen wurden.
Dadurch wird erreicht, dass Ereignisbedingungen und algebraische Ausdrücke in Ereignissen nicht durch die Ausführung anderer Ereignisse beeinflusst werden.
Völlig unabhängig von der Ausführungsreihenfolge liefern Ereignisse stets das gleiche Ergebnis, d.h. den gleichen Folgezustand.
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Beispiel: Platzwechsel
STATE VARIABLES
X (INT) := 1,
Y (INT) := 2
WHENEVER T >= 10 AND X < Y
DO
X^ := Y;
Y^ := X;
END
Durch die Ausführung des Ereignisses werden die Inhalte der Variablen X und Y vertauscht.
Das Häkchen hinter der Variablen zeigt an, dass durch das Ereignis der Wert der Variablen zu einem Folgezeitpunkt berechnet wird.
Dieser Folgezeitpunkt liegt gedanklich infinitesimal hinter dem Zeitpunkt, in dem das Ereignis ausgeführt wird.
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