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Kombinierte Modelle enthalten sowohl kontinuierliche als auch diskrete Zustandsübergänge, d.h. sowohl Differenzialgleichungen als auch Ereignisse.


Hysteresis
Beispiel 1: Hysterese

STATE VARIABLE
DISCRETE
Polarization (INT) := +1

DEPENDENT VARIABLE
CONTINUOUS B(REAL)

SENSOR VARIABLE
CONTINUOUS H (REAL)

WHENEVER H > Hc
DO
Polarization := +1;
END

WHENEVER
H < Hc AND Polarization = +1
DO
Polarization := -1;
END

B := Polarization * B0 + s*H;
Durch den Einsatz von Ereignissen in ansonsten kontinuierlichen Modellen lassen sich sehr schnelle Vorgänge ohne Verlust numerischer Stabilität auf einfache Weise nachbilden.

Beispiel 2: Sägezahngenerator

Diskrete und kontinuierliche Zustandsübergänge können für die gleiche Variable erfolgen.

DIFFERENTIAL EQUATION
Saw Tooth
X' := c;
END

WHENEVER X > a
DO
X^ := -a;
END

Der Signalverlauf von x steigt linear mit der Steigung c an. Bei Erreichen eines oberen Grenzwerts a springt die Variable x auf den Wert -a zurück. Dabei wird zwar ein Zeitinkrement dt, aber keine reale Zeit verbraucht.

Die Integration der Differenzialgleichungen wird unterbrochen, gleich nachdem die Ereignisbedingung eintritt.